Am  3. Mai fand in Berlin eine weitere Sitzung der Expertengruppe BIM der Bundesarchitektenkammer statt. Diesmal traf sich die Gruppe im Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), das sich zur verstärkten Nutzung digitaler Methoden im Planen und Bauen bekennt und deshalb weiterhin die Arbeit der Expertengruppe begleiten wird. Das BMUB erprobt in eigenen Pilotprojekten die BIM-Planungsmethode und wird die dort gewonnenen Erkenntnisse in die Entscheidungen zur weiteren Vorgehensweise bei der Anwendung von BIM im Bundeshochbau einfließen lassen. Wichtig ist dem Ministerium hierbei vor allem die Erhöhung der Planungsqualität.

In einem offenen Gedankenaustausch wurde darauf hingewiesen, dass der Mehrwert des Einsatzes von BIM auch in kleinen Büros noch verstärkt kommuniziert werden muss. BIM sollte dabei die gegebenen Strukturen eher kleinteiliger Büros stützen. Hierbei sind auch die Universitäten gefordert, durch die Vermittlung von BIM als Lehrinhalt die nächste Generation von Architekten auch für die kleineren Büros auszubilden.

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